SmartFAB MatriX.
Die erste Produktionszelle.
Die MatriX ist die erste vollautomatische additive Produktionszelle der SmartFAB Serie – modular erweiterbar, industrietauglich, Made in Germany & Österreich.

Was ist die MatriX?
Die SmartFAB MatriX ist das erste Gerät der SmartFAB Serie – CR-3Ds Plattform für vollautomatisierte additive Serienfertigung. Während SmartFAB als Plattform den Rahmen für ein wachsendes Ökosystem aus Maschinen, Software und Service bildet, ist die MatriX die konkrete Maschine, die diesen Anspruch heute schon einlöst: eine vollautomatische, modular erweiterbare Produktionszelle, die rund um die Uhr läuft, ohne Schichtbetrieb und ohne Abhängigkeit von Fachpersonal für den laufenden Betrieb.
Die MatriX kombiniert mehrere einzelne Druck- und Filamenteinheiten in einem geschlossenen System mit automatisiertem Plattenwechsel und zentraler Steuerung über das MatriX Cockpit. Sie ist von Beginn an modular gedacht: Der Einstieg erfolgt über das Base Module, die Kapazität wächst bei Bedarf durch zusätzliche Print Module – ohne die laufende Produktion zu unterbrechen.
„Kein Lager. Kein Schichtbetrieb.
Kein Stillstand."
Die MatriX produziert, wenn der Bedarf entsteht – nicht früher, nicht später. Just-in-Print statt Just-in-Time, direkt in Ihrer Produktion.
Wie ist die MatriX aufgebaut?
Die MatriX besteht aus klar definierten, modularen Bausteinen. Den Einstieg bildet das Base Module – die Mindestbestellkonfiguration aus einem Core Module und einem Print Module. Wird mehr Kapazität benötigt, lässt sich die MatriX durch weitere Print Module schrittweise erweitern, ohne die laufende Produktion zu unterbrechen. Jedes Modul ist fest mit drei MatriX Print Units (MPU) und drei MatriX Filament Units (MFU) ausgestattet; gesteuert wird das gesamte System zentral über das MatriX Cockpit.
MatriX Core Module
Das Herzstück der MatriX – Steuereinheit, Plattenmagazin und fest verbaute 3 MPU + 3 MFU.
MatriX Print Module
Technologie Module mit Platz für 3 weitere MPU + 3 MFU und zusätzlicher Plattenkapazität.
MatriX Print Unit
Die einzelne Druckeinheit – pro Modul sind 3 MPU fest verbaut, je 3 Stück arbeiten parallel.
MatriX Filament Unit
Die Materialversorgung je MPU – sorgt für unterbrechungsfreie Filamentzufuhr im Dauerbetrieb.
MatriX Cockpit
Die zentrale Steuerungssoftware – läuft direkt auf der Maschine, ohne Cloud-Abhängigkeit.
Technology Module
Vermessung, Laser, Verpackung – die MatriX wächst zur vollständigen Produktionsstraße.
Im Folgenden werden alle sechs Komponenten der MatriX im Detail vorgestellt – von der zentralen Steuereinheit über die einzelnen Druck- und Filamenteinheiten bis zur Steuerungssoftware und den geplanten Technologie Modulen.
MatriX Core Module
Das Core Module ist die Steuerzentrale der MatriX. Hier sitzt die zentrale Steuereinheit, über die das gesamte System – unabhängig davon, wie viele Print Module später ergänzt werden – gesteuert wird. Wie das Print Module ist auch das Core Module fest mit drei MPU und drei MFU ausgestattet; der Unterschied liegt allein in der zusätzlichen Steuerungskomponente.

ist die Basis Konfiguration jeder MatriX
MatriX Print Module
Das Print Module erweitert die Druckkapazität der MatriX, ohne die laufende Produktion zu unterbrechen. Es ist – wie das Core Module – fest mit drei MPU und drei MFU bestückt, bringt aber keine eigene Steuereinheit mit, da die Steuerung zentral über das Core Module erfolgt. Bis zu fünf Print Module lassen sich pro Core Module verwenden.

MatriX Print Unit (MPU)
Die MPU ist die einzelne Druckeinheit innerhalb der MatriX und basiert auf CR-3Ds bewährter C2-IDEX+ Technologie – optimiert für den Dauerbetrieb im MatriX-Verbund. Der Bauraum ist bewusst kompakter gehalten, um hohe Stückzahlen kleinerer Teile effizient zu fertigen. Gesteuert wird die MPU vollständig über das MatriX Cockpit, ein eigenes Display ist nicht erforderlich.

MatriX Filament Unit (MFU)
Die MFU versorgt die zugehörige MPU durchgehend mit Material und basiert auf CR-3Ds C2+ Filament-Station. Jede MFU bietet Platz für zwei 10-kg-Spulen, sodass auch bei hohem Materialverbrauch im Dauerbetrieb keine manuelle Zwischenversorgung nötig ist.

MatriX Cockpit
Das MatriX Cockpit ist die Bedienoberfläche der gesamten Anlage – läuft direkt auf der Maschine selbst, ohne Cloud-Abhängigkeit. Teile lassen sich hochladen oder aus einem Teilekatalog wählen, priorisieren und über Zeitstrahl-, Kalender- oder Listenansicht einplanen. Das Plattenmagazin wird live abgebildet, jeder Druck wird für die Qualitätssicherung protokolliert.


Technology Module
Die MatriX ist von Anfang an als wachsende Plattform gedacht. Über die reine Druckkapazität hinaus sind weitere Technologie Module in Entwicklung, die die MatriX schrittweise zur vollständigen Produktionsstraße ausbauen.
Vermessungsmodul
Automatische Qualitätsprüfung direkt nach dem Druck – das Bauteil wird unmittelbar nach der Fertigung vermessen und dokumentiert, ohne manuellen Messschritt und ohne Maschinenwechsel. Integrierte QM-Daten fließen direkt in die Teilehistorie der MatriX Cockpit ein.
Produktionsrechner: Was kostet Sie Stillstand?
Geben Sie Ihre Produktionsparameter ein – der Rechner zeigt Ihnen den direkten Vergleich zwischen manuellem Betrieb und der SmartFAB MatriX. Ob Sie aktuell mit einem Einzeldrucker, mehreren Druckern im Verbund oder einer kompletten Druckfarm arbeiten: Tragen Sie Ihre Eckdaten ein und sehen Sie auf einen Blick, wie sich Stückzahl, Personalbedarf und jährliche Ausfallzeiten zwischen manuellem Betrieb und der MatriX unterscheiden. Dabei ist die MatriX nicht nur auf Serienproduktion ausgelegt – auch für das schnelle, unkomplizierte Drucken von Sonder- und Einzelteilen ist sie durch die automatisierte Plattenverwaltung stark im Vorteil.
MatriX: Pro Druckplatte wird die Druckdauer (Minuten × Teile/Platte) plus ein automatischer Plattenwechsel von 2 Minuten gerechnet. Die MatriX läuft durchgehend 24/7, ohne Personal vor Ort.
Manueller Betrieb: Pro Druckplatte wird zusätzlich ein manueller Plattenwechsel von durchschnittlich 7,5 Minuten eingerechnet. Vor Schichtende kann noch ein weiterer Druckjob gestartet werden, sofern die Restzeit der Schicht dafür ausreicht oder der Job zumindest begonnen werden kann – der Drucker läuft auch ohne anwesenden Mitarbeiter weiter.
Filamentberechnung: Jede MPU wird als IDEX-Variante mit 2 Druckköpfen gerechnet, versorgt durch 2× 10 kg MFU-Rollen – insgesamt 20 kg Filamentkapazität pro MPU. Ein Rollenwechsel dauert 10 Minuten pro Rolle (max. 20 Minuten, wenn beide Rollen gleichzeitig leer sind). Im manuellen Betrieb wird mit 1-kg-Rollen und 4 Minuten Wechselzeit gerechnet. Der Wechsel erfolgt nur, wenn das Filament tatsächlich aufgebraucht ist, und reduziert die effektive Druckkapazität entsprechend.
Gleichzeitiger Betrieb: Die Berechnung geht davon aus, dass alle MPU der gewählten MatriX-Konfiguration gleichzeitig und synchron drucken. Das Plattenmagazin des Core Module wird dabei gemeinsam von allen MPU verbraucht, weshalb es entsprechend schneller aufgebraucht ist als bei nur einer einzelnen Druckeinheit.
Die autarke Nutzzeit gibt an, wie lange die MatriX ununterbrochen produzieren kann, bevor ein Mitarbeiter eingreifen muss. Berechnet wird, dass alle MPU der Konfiguration gleichzeitig und durchgehend drucken – das 120-Plattenmagazin wird dabei gemeinsam von allen MPU verbraucht. Ist die Gewichtsberechnung aktiv, kommt zusätzlich der Filamentvorrat (20 kg je MPU) als zweite, unabhängige Grenze hinzu.
| Kennzahl | Manuell / Druckfarm | ![]() |
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